Die Ruppersdorfer Kirche

Ruppersdorf in Thüringen

Termine

10. September
Weihgottesdienst
3. - 5. November
Kirmes
Kirche

Die Laurentiusglocke eine der ältesten Glocken des Oberlands

Die Glocke wurde 1514 von Markus Rosenberger in Schleiz gegossen. Als 1525 alle Glocken auf Befehl der damaligen Landesherren eingeschmolzen werden sollten, wurde die Glocke von Bauern in einen Teichdamm vergraben. Später soll die Glocke von einen Schwein aus dem Schlamm gewühlt worden sein

Geschichte

Bis zum Jahre 1543 war Ruppersdorf Filialkirche von Gahma, ab 1543 wurde die Kapelle zum heiligen Rupertus Pfarrkirche mit der Filial Eliasbrunn und den eingepfarrten Orten Siehdichfür und Thierbach. Die Kapelle besaß keinen Turm nur einen Holzaufsatz mit 2 Glocken eine aus dem Jahr 1434 und einer aus dem Jahr 1514 der Laurentiusglocke. Die Orgel der Kapelle stammte aus dem Jahr 1786. Das heutige Pfarrhaus stammt aus dem Jahr 1708 nach dem die alte Pfarrei 1707 abgebrannt war.

Der Grundstein für die jetzige Kirche wurde am 17.08.1850 gelegt und am 18.07.1853 eingeweiht. Pfarrer zu dieser Zeit war Ernst Gottlieb Fischer der von 1848 bis 1855 im Amt war, er gehörte zu den Anführern die 1848 das Volk gegen den Fürst Reuß Lobenstein-Ebersdorf rebellieren ließ.

Der Bau

Die jetzige Kirche wurde anstelle einer Holzkirche, die nur einen Holzaufsatz statt eines Turmes besaß, errichtet. Die Steine wurde zum großen Teil aus dem nahegelegenen Bruch gewonnen, der Sand im "Pfarrtannig" gegraben und das Holz wurde größtenteils gestiftet und aus dem Lückemühler Forst nach Ruppersdorf gebracht. Die Kirche kostete 12349 Taler, 29 Groschen und 3 Pfennige. Die Orgel der alten Kirche konnte nicht mehr verwendet werden somit wurde eine Neue Orgel im Wert von 1000 Taler angeschafft. Die Turmspitze, Kuppel und Wetterfahne fertigte ein Handwerksmeister aus Lobenstein. Mit der Einweihung wurde ein Geläut von drei Bronzeglocken beschaft eine davon die Laurentiusglocke. 1909 wurde das heutige Altarbild von eine Lobensteiner Maler hergestellt

Kirche

Kriege und DDR-Zeit

Im Jahre 1917 wurden 2 Glocken eingeschmolzen, die nach dem 1. Weltkrieg neu beschaft worden sind und 1943 erneut beschlagnahmt und für Waffen eingeschmolzen wurden.1953 wurden 2 Stahlglocken von den Einwohnern Ruppersdorfs und Thierbachs gestiftet. Die Krieg hat die Laurentiusglocke übrstanden. Vom 18-20. Juli 1953 wurde das 100-jährige Jubiläum der Kirche gefeiert. In über 100 Jahren geht die Zeit auch an so einen Bauwerk nicht spurlos vorbei. Da Baumaterial oft nicht verfügbar war tat sich nicht viel.

Nach der Wende

Seit 1992 tat sich was an der Kirche so wurde durch Arbeitskräfte der Gemeinde der Putz in der Kirche erneuert. Erst 5 Jahre später genauer gesagt vo 19.08 bis 17.10.1997 wurden die Außenwände neu verputzt, am 13.11.1997 wurde Kuppel abgenommen in ihr befanden sich Münzen und Geldscheine. Im Juli 1998 wurde das Dach erneuert und am 23.07.1998 kehrte die restaurierte Kuppel an ihren Platz zurück. In der Kuppel befinden sich Münzen, die OTZ vom 23.07.1998, die "Glaube und Heimat", Abriß der Sanierungsarbeiten und einen Einwohnerliste von Ruppersdorf und Thierbach. Heute gehört Ruppersdorf wieder zur Pfarrei Gahma