Der Ort

Ruppersdorf in Thüringen

Termine

10. September
Weihgottesdienst
3. - 5. November
Kirmes

Das Straßenangerdorf Ruppersdorf (50°30'34.99 N; 11°34'32.68 E) liegt auf zirka 550 Metern über NN. Durch Ruppersdorf führt die L1099 von Lobenstein über Gahma in Richtung B90. Ebenfalls verläuft die Deutsche Allenstrasse durch den Ort, die von Ziegenrück kommend über Bad Lobenstein ins Vogtland führt. Ruppersdorf liegt am 6,8 Kilometer lange Reifbach der in der Zschachenmühle in die Sormitz mündet. Das Territorium des Ortes beträgt zirka 880 ha und heute leben zirka 280 Menschen in Ruppersdorf

Das Wappen

Das Wappen zeigt im oberen Drittel die aufgehende Sonne auf blauem Grund, im linken Drittel 3 braune Berge, auf deren Gipfel je eine Fichte steht (blauer Grund), im rechten Drittel 3 goldene Ähren, ebenfalls auf blauem Grund.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen

Oben die Entwicklung der letzten Jahre. Unter die Entwicklung von 1647 bis 1995, zu beachten ist das 1945 und 46 bis zu 200 Flüchtlinge im Ort waren.

Einwohner 1647-1995

Die Namensgebung

Der Ort soll seinen Namen von seinem Gründer namens Ruprecht haben. In diesem Falle dürfte die Namensgebung auf den ersten bekannten Kirchenpatron des Dorfes zurückgehen, denn die ursprüngliche Kapelle war dem heiligen Rupertus geweiht. Die Anlage dieser Kapelle muß schon sehr frühzeitig erfolgt sein, wenn ihr der Patron bei der Entstehung der Ansiedlung seinen Namen verlieh. So soll das Dorf bis zur Reformation auch "pagus sancti ruperti" (Ort des heiligen Rupertus) oder einfach "Sankt Ruperti" geheißen haben.

Mistsuttenpatscher ( Spottname)

Der Name kam dadurch, dass es als es noch keine Jauchegruben gab, durch die Lage der Gehöfte die meist am Hang gebaut waren. Die Jauche auf die Straße floss dadurch gab es keinen der durch die Strasse ging und nicht in die Jauche trat