Traditionen und Feste

Ruppersdorf in Thüringen

Termine

10. September
Weihgottesdienst
3. - 5. November
Kirmes

Im Ort gibt es 3 Höhepunkte die sich übers Jahr verteilen. Begonnen beim Strohwickel am Aschermittwoch über das Maibaumaufstellen hin zur Kirmes im November

Strohwickel

Strohwickel

Der Brauch des Strohwickels geht auf einen heidnisch germanischen Kult zurück, der mit dem weit verbreiteten Winteraustreiben verwand ist. Die heutigen Figuren sind der Strohwickel (der den Winter symbolisiert, schwarz vermummt als Symbol für die Dunkelheit im Winter) Hemmelecker (Symbol für den Frühling, heute ehr als Bärenführer) das arme Paar (als Zeichen des Christentums Marienkult) komplettiert wird das ganze von Gendarm bzw. Polizist, Feuerwehr und Schornsteinfeger. Die Strohpuppe wurde am Abend dem Feuer übergeben und der Winter symbolisch verbrannt 2009 das erste Mal wieder nach langer Zeit. Das Ganze findet traditionell am Aschermittwoch.

Maibaum

Der Maibaum wird in Ruppersdorf traditionell am 30. April von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, bis 2011 auf dem Platz unterhalb des Birkenhofs aufgestellt, seit dem an der Schule. Dies erfolgt mit Seilen und Holzstangen und dem nötigen Geträken. Vorher wird der Baum von den Kameraden aus dem Wald eholt. Nach der Zeremonie folgt ein Fackelumzug durch dem Ort und anschließenden Lagerfeuer. Da in vielen Orten der Maibaum in der Nacht zum 1. Mai abgesägt werden hält die Feuerwehr Nachtwache.












Kirmes

Ist traditionell am ersten Wochenende im November. Die Kirchweih wurde ursprünglich zu Michaelis (29. September Tag des Erzengels Michael) gefeiert. Früher waren es 3 Feiertage. Am ersten ging es in die Kirche, danach gab es einen Festschmaus. Am Abend ging es auf den Saal und die Musik spielte. Am 2. Tag zog die Jugend mit den Musikanten von Haus zu Haus und blasen jeden ein Ständchen (Ständerle). Der 3. Tag war ein Trauerspiel denn es wurde die Kirmes zu Grabe getragen. Heute verläuft die Kirmes etwas anders, begonnen beim "Ansaufen" am Donnerstag über den ruhigen und gemütlichen Freitag und Ständerle am Samstag sowie dem Kirmestanz am Samstagabend bis zum Frühschoppen der auch mal bis spät in die Nacht gehen kann sowie dem Kindernachmittag den es seit 2013 wieder gibt am Sonntag

Vergangene und eingeschlafene Traditionen

Über die Jahre haben sind einige Dinge im kulturellen Leben von Ruppersdorf verschwunden so gab es bis Ende der 1950er Jahre noch einen Gesangsverein. Von 1968 bis 1977 wurde in Ruppersdorf auch Fasching gefeiert und in den 1980er Jahren gab es 10 Dorfstubn. Auch das BIrkenstecken an Pfingsten war lange Brauch im Ort.